Veranstaltung
Nacht der Entdeckungen 2026
Über 100 Erlebnisse aus Kunst, Musik und Wissenschaft an sieben historischen Orten in Leiden. Samstag, 19. September, ab 19:00 Uhr; Tickets sind erhältlich.
19 September 2026

Die Nacht der Entdeckungen verwandelt Leidens akademisches Viertel am Samstagabend, 19. September, in eine Route aus Kunst, Musik, Wissenschaft und interaktiven Installationen. Die Veranstalter kündigen mehr als hundert Programmpunkte an sieben Orten an. Besucher stellen sich ihre eigene Mischung aus Vorträgen, Konzerten, Performances und Experimenten zusammen.
Praktische Informationen
Was ist für 2026 angekündigt?
Die ersten Namen zeigen die große Bandbreite. Ntjam Rosie verbindet Soul, Pop, Jazz und afrikanische Rhythmen. Der Leidener KI-Forscher Thomas Moerland erklärt die Entwicklung künstlicher Intelligenz und ihr Verhältnis zur menschlichen Intelligenz. Haroon Sheikh spricht über Technologie und neue Weltordnungen, während Joost van de Loo und Frederique de Jong moralische Fragen in einer von Geld und Macht geprägten Umgebung untersuchen.
Außerdem angekündigt sind ein KI-Pubquiz mit jungen LIACS-Forschern, ein Vortrag über Orientierung und Verirren, Livemusik sowie mehrere Licht-, Roboter- und Medienkunstwerke. Dazu gehören NYX, STRINGED, Robotic Love, MICROFAUNA und CyberPalm Oasis. Genaue Uhrzeiten und Spielorte sind noch nicht für alle Beiträge veröffentlicht.
Die sieben Festivalorte
Die aktuelle Ortsliste umfasst den Hortus botanicus Leiden, das Academiegebouw, den Faculty Club, das Rijksmuseum van Oudheden, das Rapenburg, die Pieterskerk mit dem Pieterskerkplein und das Gravensteen. Alle Orte liegen im historischen Zentrum. Der Weg zwischen den Stationen gehört zum Erlebnis, erfordert aber eine sinnvolle Auswahl.
- Hortus botanicus Leiden
- Academiegebouw der Universität Leiden
- Faculty Club
- Rijksmuseum van Oudheden
- Rapenburg
- Pieterskerk und Pieterskerkplein
- Gravensteen
Für wen lohnt sich die Nacht der Entdeckungen?
Besonders für Studierende, neugierige Erwachsene, Paare, Freundesgruppen und Besucher, die Kultur und Wissenschaft gern miteinander verbinden. Fachwissen ist nicht nötig; der Reiz liegt in der Abwechslung zwischen verständlichen Vorträgen, Musik und visuellen Erlebnissen.
Weniger passend ist der Abend für Menschen, die einen festen Sitzplatz und einen vollständig vorhersehbaren Ablauf suchen. Familien mit kleinen Kindern sollten die endgültigen Hinweise prüfen, da für 2026 noch keine klaren Altersangaben oder ein eigenes Kinderprogramm veröffentlicht sind.
Ist die Veranstaltung einen Besuch wert?
Ja, besonders wenn du ein Festival erleben möchtest, das eindeutig zu Leiden gehört. Historische Universitätsgebäude, der botanische Garten und Kulturorte sind ein wesentlicher Teil des Erlebnisses. Mehr als hundert Programmpunkte sorgen für eine große inhaltliche und visuelle Vielfalt.
Alles zu sehen ist unmöglich. Beliebte Vorträge können voll werden, und die Wege zwischen den Orten kosten Zeit. Am besten wählst du drei oder vier Prioritäten und lässt Platz für eine spontane Installation oder Performance.
So planst du den Abend
- Prüfe kurz vor dem 19. September den endgültigen Zeitplan; viele einzelne Uhrzeiten und Orte sind noch offen.
- Wähle höchstens drei feste Programmpunkte und baue deine Route darum auf.
- Plane zwischen den Orten zehn bis fünfzehn Minuten ein, besonders zu beliebten Beginnzeiten.
- Trage bequeme Schuhe und nimm eine leichte Regenjacke mit, da Teile der Route und des Programms draußen stattfinden.
- Die Anreise mit Bahn oder Fahrrad ist meist am einfachsten. Vom Bahnhof Leiden Centraal sind es etwa fünfzehn Minuten zu Fuß zum Rapenburg und Hortus.
Tickets und Preise
Der Ticketverkauf für 2026 hat begonnen. Auf den öffentlichen Veranstaltungsseiten gibt es noch keine übersichtliche Gesamtdarstellung aller Ticketarten, aktuellen Preise und möglichen Servicegebühren. Prüfe deshalb den Betrag und die Verfügbarkeit direkt im offiziellen Ticketshop und kontrolliere den Status kurz vor der Anreise erneut.
Barrierefreiheit und Ausstattung
Das Festival nutzt historische und moderne Gebäude. Rollstuhlzugang, Sitzplätze, Toiletten, Lautstärke und Andrang können sich daher je nach Ort unterscheiden. Prüfe den endgültigen Lageplan und wende dich mit konkreten Fragen direkt an den Veranstalter. Rechne mit Fußwegen, Warteschlangen sowie wechselnden Innen- und Außenbereichen.
Programm, Tickets und offizielle Informationen
Die angekündigten Namen sind aktuell, viele einzelne Uhrzeiten und Orte werden jedoch noch ergänzt. Nutze deshalb das offizielle Programm und die Ticketseite als letzte Kontrolle.
